Vernetzen Sie noch oder integrieren Sie schon?
Prinect kann beides: Die modulare Lösung wächst mit
den Anforderungen der Druckereien an den Integra- tionsgrad und
führt sämtliche Informationen und Prozesse aus
Administration, Vorstufe, Drucksaal und Weiterverarbei- tung in
einem durchgängigen Workflow zusammen. Das Ergebnis: mehr
Transparenz, mehr Automation und Abläufe aus einem Guss -
über die gesamte Druckerei hinweg.
Zwei Männer stehen sich gegenüber und versuchen,
über eine zwei Meter hohe Stellwand hinweg miteinander zu
jonglieren. Die meiste Zeit fallen die Bälle jedoch zu Boden.
Erst nach Wegschieben der Stellwand klappt das Zusammenspiel: Die
Jongleure sind nun in der Lage, in perfekter Koordination die
Bälle hin- und zurückzuwerfen. "In Druckereien
herrschen oft ähnliche Situationen bei der Abwicklung von
Aufträgen. Es findet kein nahtloses Zusammenspiel zwischen
Administration, Vorstufe, Druck und Weiterverarbeitung statt, weil
der ganzheitliche Blick auf Informationen fehlt. Erst eine
Integration aller Bereiche in einen durchgängigen Workflow
erlaubt eine unternehmensweite Transparenz und damit eine
reibungslose Auftragsabwicklung", erläutert Jörg
Bauer, Leiter Product Management Prinect bei Heidelberg.
Zentrale Datendrehscheibe
Und diese Transparenz schafft Prinect. Das Herzstück der
Lösung bildet ein zentraler Datencontainer: das Prinect
Integration System. Es enthält alle betriebswirtschaftlichen
und technischen Daten, die zur Abwicklung eines Auftrags
erforderlich sind. Einmal eingegeben, stehen diese Informationen
allen Bereichen vom Auftragsmanagement bis zur Weiterverarbeitung
im Job Definition Format (JDF) zur Verfügung -
unternehmensweit.
Aus diesem Datencontainer können alle Abteilungen
jederzeit die Informationen abrufen, die sie brauchen, um ihre
Aufgaben optimal zu erfüllen. Im Gegenzug fließen
Informationen über den aktuellen Auftragsstatus an das Prinect
Integration System zurück. Der zentrale Informationspool, auf
den alle Beteiligten zugreifen, ersetzt das Hin- und Herschieben
der Daten über Schnittstellen. Und genau dies ist der
maßgebliche Unterschied zu einer Vernetzung, bei der Daten
"über die Stellwand geworfen" werden. Dieses
Vorgehen führte in der Vergangen- heit zu Daten-Inseln, weil
Informationen wie in einer Einbahnstraße immer nur in eine
Richtung (sprich: zwischen zwei angrenzenden Abteilungen)
weitergegeben wurden - wenn überhaupt. Die neue Prinect
Lösung stellt damit einen Paradigmenwechsel dar:
Prozessorientierung statt Abteilungsdenken. Oder, wie Jörg
Bauer hervorhebt: "Das Prinect Integration System reißt
die Mauern zwischen den einzelnen Abteilungen nieder und erlaubt
den ganzheitlichen Blick auf alle auftragsbezogenen Prozesse im
Druckbetrieb." Doch nicht nur die Mauern zwischen den
Abteilungen fallen, auch der Wartungsaufwand sinkt. Es müssen
nicht länger mehrere Systeme mit unzähligen
Schnittstellen gewartet werden. Zudem lassen sich Updates der
Software, z.B. nach Erweiterung des JDF-Standards, einfacher
durchführen.
Job-Ticket als Datenkurier
Die Datenbasis steht bereit, wie aber wird der Workflow
am Laufen gehalten? Die Steuerung und Verwaltung der für die
eigentliche Druckproduktion erforderlichen Daten und
Arbeitsschritte übernimmt der Prinect Pressroom Manager. Das
Drucksaal-Managementsystem ist ein integraler Bestandteil des
JDF-Workflows von Prinect, ebenso wie das Prinect Printready System
und das Prinect Integration System, über das sich
Management-Informationssysteme (MIS) verschiedener Anbieter in den
Prinect Workflow einbinden lassen.
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