Veredelung im Visier - UV-Druck mit Heidelberg
Die UV-Technologie eröffnet fast grenzenlose
Veredelungsmöglichkeiten, mit denen sich verführerische
Eyecatcher auf saugende und nichtsaugende Bedruckstoffe
"zaubern" lassen - ganz zu schweigen von
wirtschaftlichen Vorteilen wie schnellen Durchlauf- und
Trockenzeiten. Für viele grafische Betriebe, die auf der
Pirsch nach dem perfekten UV-Druck sind, bietet Heidelberg in allen
Formatklassen die passende UV-Maschine und damit die ideale
Geheimwaffe im Kampf um margenstarke Marktsegmente an.
Drucken mit Gold? Was wie ein Märchen aus
Tausendundeiner Nacht klingt, ist im Drucksaal durchaus
Realität: "Viele unserer Kunden experimentieren mit
UV-Farben und -Lacken, etwa indem sie diese mit
außergewöhnlichen Materialien wie beispielsweise
Blattgold versetzen. Andere wiederum verarbeiten
außergewöhnliche Bedruckstoffe wie Schaumstoff. Mit
UV-Druck lassen sich unzählige Anwendungen realisieren, denen
fast nur die eigene Fantasie Grenzen setzt", erklärt Jens
Arne Knöbl, Leiter Produktmanagement Applikationen bei
Heidelberg.
Abgesehen von der Differenzierung durch derartig
außergewöhnliche Printerzeugnisse, ist natürlich
auch deren wirtschaftliche Herstellung gefragt. Daher baut
Heidelberg sein UV-Angebot kontinuierlich aus: "Die
Inline-Produktion ist für viele Kunden der Schlüssel zur
Kostensenkung, und gerade hier ist es von unschlagbarem Vorteil,
dass die aufgebrachten Farben und Lacke sofort aushärten und
die Produkte ohne großen Zeitverzug in die Weiterverarbeitung
gehen können. Darüber hinaus sind sie vor
Beschädigungen geschützt", hebt UV-Experte Jens Arne
Knöbl hervor.
Wie sehr der Kundennutzen für Heidelberg im Vordergrund
steht, zeigt die jüngste Initiative zur Standardisierung von
UV- und Hybrid-Anwendungen in Kooperation mit KBA: Anlass sind die
großen Schwankungsbreiten der Hersteller bei der Produktion
verschiedener Chargen von Betriebs- und Hilfsmitteln wie Farbe und
Waschmittel. Diese beeinträchtigen nicht nur das Erreichen
einer hohen Prozesskonstanz und -qualität, sondern können
auch zu Maschinenschäden führen. "Ziel von
Heidelberg ist es, durch zertifizierte Produkte die
Schwankungsbreiten einzudämmen, die Prozesssicherheit zu
erhöhen und somit z.B. die Startbedingungen gerade für
UV-Einsteiger zu verbessern, etwa indem wir klare Empfehlungen
abgeben", unterstreicht Jens Arne Knöbl.
Heidelberg möchte in Zukunft seinen Kunden für
verschiedene UV-Geschäftsfelder einen kompletten Workflow von
der Vorstufe über den Druck bis zur Weiterverarbeitung
anbieten: "Unsere Kunden sollen sich sofort aufs Geldverdienen
konzentrieren können. Deshalb erhalten sie in komplexeren
Bereichen wie etwa Lentikular, Inmould-Label und Verpackungen nicht
nur die UV-Maschine mit entsprechender Ausstattung, sondern
darüber hinaus auch Beratungsleistungen zu speziellen
Anwendungen, Technologien wie Raster und CtP-Belichter sowie die
Maschinen für die Weiterverarbeitung - alles aus einer
Hand."
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