Jump to Navigation

Viel flotter in Farbe

Welcher Drucker hat nicht den Wunsch, den Einrichteprozess zu beschleunigen und über die komplette Auflage hinweg auf einem konstant hohen Niveau zu drucken? Die Antwort von Heidelberg nennt sich Prinect Inpress Control. Es sorgt für schnelles In-Farbe-Kommen und korrigiert Farb- beziehungsweise Passerabweichungen bei laufender Druckmaschine.

Zeit ist bekanntlich Geld.
Deshalb kommt es beim Druck unter anderem darauf an, möglichst schnell in Farbe zu sein. Mit anderen Worten: Abweichungen vom Soll müssen schnellstmöglich erkannt und korrigiert werden. Anschließend soll der gestartete Druckjob natürlich auch ohne Qualitätsverlust bzw. Unterbrechung durchlaufen. Genau dabei ist Prinect Inpress Control eine große Hilfe: Das spektralphotometrische Inline-Farbmess- und Regelsystem misst den Druckkontrollstreifen in definierten Farbfeldern jedes einzelnen Druckbogens - von Anfang an, bei laufender Maschine, in allen Geschwindigkeitsbereichen - und stellt damit sicher, dass die gesamte Auflage farbstabil ist.

Weniger Einrichtzeit. 
"Um Farben und Passer zu kontrollieren und zu regeln, muss der Drucker normalerweise einen Bogen ziehen, die Maschine im Bedarfsfall anhalten und anschließend nachjustieren. So kann beim Einrichten viel kostbare Zeit verlorengehen", weiß Volker Becker, Product Manager Prinect bei Heidelberg. "Ganz anders mit Prinect Inpress Control: Wer seine Jobs im Vorfeld vollständig standardisiert, spart sich diesen Zeitverlust, indem er einfach das Messgerät arbeiten lässt. Damit wird die Farbe praktisch vollautomatisch und vor allem sehr schnell eingestellt, sogar bei höchster Produktionsgeschwindigkeit!" Von den reduzierten Einrichtzeiten profitieren deshalb vor allem Druckereien mit einer Vielzahl an Jobwechseln pro Tag.

Und so geht's: Eine Messeinheit, die bei der Speedmaster CD 74 aus sechs und bei der Speedmaster XL 105 aus acht Spektralmessköpfen besteht, sitzt am letzten Druckwerk. Bei Schön- und Widerdruckmaschinen befindet sich eine zusätzliche Einheit vor der Wendeeinrichtung. Die Messeinheit erkennt den neuen Druckkontrollstreifen mit der Messfeldgröße 3,25 x 4 Millimeter automatisch - gleichgültig, ob er sich an der Bogenvorderkante befindet oder in der Bogenmitte positioniert wurde. Diese Druckkontroll- streifen können mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 18.000 Bogen pro Stunde gemessen werden. Dabei vergleicht das "spektrale Auge" von Prinect Inpress Control die Messwerte permanent mit den hinterlegten Farbreferenzwerten.

Erkennt Prinect Inpress Control während der Produktion die Notwendigkeit von Korrekturen, kommuniziert es mit der Maschinensteuerung Prinect CP2000 Center, die die Farbzonen dann unverzüglich nachführt. Über den Monitor des CP2000 Center bekommt der Bediener die Färbungs- differenzen angezeigt. Natürlich lassen sich mit Prinect Inpress Control auch Sonderfarben genauso präzise und automatisch regeln wie Prozessfarben (CMYK). In Kürze wird Prinect Inpress Control außerdem mit einer Protokollfunktion ausgestattet, auf deren Grundlage der Drucker dann schwarz auf weiß nachvollziehen kann, wie konstant sich die hinterlegten Farbwerte über eine Auflage hinweg einhalten ließen.

Dank seiner Fähigkeiten ist Prinect Inpress Control eine ideale Ergänzung zu Prinect Image Control in der Druckerei: Während Image Control an mehrere Maschinen angeschlossen und zur Farbmessung und -regelung sowie für das Color Management genutzt werden kann, profitiert sie dank Inpress Control von beschleunigtem Einrichten und gleichmäßigen Ergebnissen im Fortdruck. "Diese Kombination ermöglicht Produktivitäts- gewinne, die sich mit keiner anderen Lösung realisieren lassen", ist Volker Becker überzeugt.

Rasche Amortisationszeit.
Bei Druckereien mit vielen Standardaufträgen und häufigen Auftragswechseln amortisiert sich Inpress Control im Schnitt nach etwa zwölf bis 24 Monaten. Generell gilt: Je mehr Aufträge eine Druckerei abzuwickeln hat, desto lohnenswerter ist Prinect Inpress Control. Die größte Nachfrage besteht derzeit in Deutschland, Japan und den USA. "Wir schätzen das weltweite Marktpotential als sehr hoch ein und rechnen fest damit, dass Prinect Inpress Control bei industriell arbeitenden Kunden auf große Resonanz stößt", so Becker.

Back to top

 Druckversion

 
pdf-Dokument

Hier können Sie sich den gesamten Artikel als pdf herunterladen. Download

© Copyright Heidelberger Druckmaschinen AG 

   Deutsch|English