Eine wie die andere
Prinect Packaging Workflow: Wer Daten nur einmal erfasst,
reduziert Fehlerquellen und spart neben (Rüst-)Zeit vor allem
Geld. Diese Idee steckt hinter dem ersten integrierten Workflow
für Verpackungsdrucker, den Heidelberg auf der drupa 2008 live
präsentiert. Und der Prinect Packaging Workflow kann noch
mehr: Er macht Kosten transparent, verringert Makulatur und sichert
eine konstant hohe Farbqualität - auch über mehrere
Wiederholauflagen hinweg.
Auf die Verpackung kommt es an! Sie muss Waren
zuverlässig schützen, durch ansprechendes Design ihren
Verkauf fördern und außerdem immer gleich gut aussehen.
Schließlich achten Verbraucher außer auf die
Produktqualität auch auf den Wiedererkennungswert der
"Produkthülle". Was bedeutet dies für
Hersteller von Verpackungen und Etiketten? Es gilt,
Wiederholaufträge, die rund 80 Prozent des gesamten
Verpackungsdrucks ausmachen, stets in exakt der gleichen
Qualität abzuwickeln. Denn im Supermarktregal stehen
häufig Verpackungen aus unterschiedlichen Produktionschargen
direkt nebeneinander. Gefragt sind aber nicht nur Verpackungen und
Etiketten, die wie ein Ei dem anderen gleichen. Als Massenartikel
müssen sich Verpackungen vor allem kostengünstig
herstellen lassen, das heißt möglichst schnell und ohne
teures Material oder Farbe zu verschwenden.
Verpackungsdrucker als Partner. Konstante Farbqualität,
kurze Rüstzeiten, wenig Makulatur - hier setzt der neue
Prinect Packaging Workflow an, der Management, Vorstufe, Druck und
Weiterverarbeitung in einem durchgehenden Workflow verbindet.
"Bei der Konzeption des Verpackungs-Workflows haben wir eng
mit rund 30 großen und kleineren Verpackungsdruckern aus
Asien, Europa und Amerika zusammengearbeitet", sagt Sabine
Roob, Senior Product Manager Prinect Preprint
Applications & Packaging bei Heidelberg. "Wir wussten
somit sehr genau, welche Anforderungen in der Praxis bestehen, und
konnten unsere Entwicklung entsprechend vorantreiben und
feinjustieren." Der Prinect Packaging Workflow ist kein
Produkt im klassischen Sinne, sondern eine Kombination aus mehreren
Prinect-Software-Komponenten. Er ist auch nicht komplett neu: Unter
Akzidenzdruckern in aller Welt ist der Prinect Workflow von
Heidelberg längst etabliert. Nun wurde er um spezielle
Funktionen für den Verpackungsdruck erweitert. Dazu Sabine
Roob: "Die Weiterentwicklung unseres Prinect Workflows
für Verpackungsdrucker war ein logischer Schritt.
Schließlich sind viele Arbeitsschritte im Akzidenz- und
Verpackungsdruck nahezu identisch. Und immer mehr Firmen wollen
beides produzieren - zum Beispiel Pharmaverpackungen und
Beipackzettel oder CD-Hüllen und Booklets."
Höchste Produktionssicherheit. Der Prinect Packaging
Workflow integriert auf der Basis des offenen Job Definition Format
(JDF) sämtliche Unternehmensbereiche einer Druckerei: Es
entsteht ein durchgängiger Informationsfluss zwischen allen am
Planungs-, Produktions- und Abrechnungsprozess beteiligten Systemen
und Maschinen. Daten sind daher nur ein einziges Mal zu erfassen,
sie sind dann über den gesamten Workflow hinweg
verfügbar. Zum Beispiel werden in der Vorstufe erzeugte
Daten zur automatischen Voreinstellung über den Prinect
Pressroom Manager direkt an die Druckmaschine gegeben. Dadurch
verringern sich Rüstzeiten und Makulaturmenge. Auch der
Prinect Postpress Manager nutzt Vorstufendaten, um Stanzen und
Faltschachtel- lebemaschinen einzurichten. Auf diese Weise
profitieren Druckereien auch in der Weiterverarbeitung von
drastisch reduzierten Rüstzeiten, und da manuelle Messungen
und Mehrfacheingaben entfallen, werden Fehler und Ungenauigkeiten
verhindert.
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