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Erste Wahl aus zweiter Hand

Heidelberger Druckmaschinen AG: Erste Wahl aus zweiter Hand

Gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten kann die Anschaffung einer gebrauchten Maschine eine sinnvolle Alternative zum Kauf einer neuen sein. Heidelberg fördert dieses Geschäft, unter anderem durch eine Infoplattform im Internet.

Viele Druckereien - vor allem in Industrienationen - setzen am liebsten auf neueste Maschinen mit modernsten Features. Und doch sind Gebrauchtmaschinen auch in hochentwickelten Ländern stark gefragt: Im vergangenen Jahr beispielsweise wechselten Maschinen allein aus der EU für zusammen etwa 320 Millionen Euro ihre Besitzer. Mancher Schätzung zufolge beträgt das weltweite jährliche Volumen sogar zwei Milliarden Euro. Doch warum sollte man eine gebrauchte Heidelberg kaufen? Welche Gründe sprechen dafür?

Kosten sparen, expandieren, Puffer aufbauen. "Mancher Drucker kann sich seine brandneue Traummaschine einfach nicht leisten - und greift deshalb lieber zur gebrauchten Heidelberg", erklärt Dr. Joachim Englisch, Senior Vice President Remarketed Equipment bei Heidelberg. "Manch anderer Betrieb verfügt womöglich über genügend Startkapital für ein fabrikneues Modell, hat jedoch mit den Kreditvergaberegeln seiner Bank zu kämpfen. Da öffnen sich beim Kauf einer gebrauchten Maschine meist größere Spielräume", so Englisch. Die insgesamt niedrigeren Kosten seien aber beileibe nicht das einzige Argument, fügt er umgehend hinzu. "Druckereien können sich durch die Anschaffung einer gebrauchten Maschine mit begrenztem Aufwand und Risiko an neue Arbeitsgebiete herantasten; etwa an Veredelungen." Darüber hinaus ließen sich mit einer Maschine aus zweiter Hand auch preiswert Kapazitätspuffer aufbauen, um Auftragsspitzen abzufedern. "In jedem Fall ist die Anschaffung einer gebrauchten Heidelberg eine sichere Investition", betont er.

Auf dem Markt für gebrauchte Druckmaschinen tummeln sich weltweit zahlreiche Händler. Was den Handel mit Maschinen von Heidelberg angeht, sieht sich der Hersteller in einer ganz besonderen Position: "Wenn jemand den Zustand einer gebrauchten Maschine, ihre Leistungsfähigkeit und ihre Historie zuverlässig beurteilen will - wer kann das wohl besser als Heidelberg selbst?", fragt Englisch. Die meisten Maschinen kämen deswegen auf den Gebrauchtmarkt, weil sich die Vorbesitzer für ein neueres, größeres, leistungsfähigeres Modell entschieden hätten. Im Durchschnitt seien die Maschinen daher bloß fünf oder sechs Jahre alt, manche sogar nur zwei oder drei Jahre. Bei Gebrauchtwagen würde man sagen: gerade mal gut eingefahren. "Angesichts der sprichwörtlichen Qualität von Heidelberg und der damit verbundenen Langlebigkeit unserer Produkte gilt das für unsere Maschinen natürlich erst recht", so Englisch.

Davon profitiert beispielsweise auch Wayne Burlington von Pronto Reproductions im kanadischen Toronto: "Wir wollten expandieren, dazu aber nicht unbedingt eine neue Maschine anschaffen", erläutert der Druckereichef. Der Vertrieb von Heidelberg hatte ihm eine Fünffarben-Speedmaster SM 74 mit Wendung vorgeschlagen. "Genau das Modell, das wir suchten." Drei Monate habe es von der ersten Für den kühlen Rechner Anfrage bis zur Inbetriebnahme gedauert, erzählt Burlington - für ihn eine durchaus akzeptable Zeitspanne. "Auf unseren Wunsch hat Heidelberg auch die komplette Logistik übernommen. Wir mussten nur noch Platz für die Maschine schaffen und einen Stromanschluss bereitstellen." Mit der ganzen Abwicklung sei er ausgesprochen zufrieden gewesen, und auch nach der Inbetriebnahme habe es keinerlei unangenehme Überraschungen gegeben. Im Nachhinein würde Wayne Burlington heute nur eines anders machen: "Ich hätte mich schon viel früher zu diesem Schritt entschließen sollen …"

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