Wann und wie eine Lackform erstellen?
In der Praxis kommt es schon mal vor, dass sich der
Auftraggeber erst sehr spät dazu entscheidet, sein
Druckprodukt mit Lackflächen zu bereichern. Das kann für
den Drucker zwei unterschiedliche Problem- stellungen mit sich
bringen:
- In den offenen Dateien, die der Drucker beispielsweise aus
Layout-Programmen wie InDesign oder QuarkXPress erhält,
waren die Lackflächen noch nicht vorgesehen. In diesem Fall
kann man sich in Bezug auf Texte und geometrische Flächen
mit ein wenig "Handarbeit" behelfen. Auch für
freigestellte Bilder lässt sich zur Not noch eine Lackform
erstellen, indem man das Foto manuell nachzeichnet oder eine
Maske zum Beispiel aus Photoshop in ein Bild wandelt, das man
über das Originalfoto platziert und als Sonderfarbe ausgibt.
Diese Prozeduren sind allerdings sehr arbeits- und zeitintensiv.
- Der Drucker hat keine offene Dateien, sondern nur
PostScriptoder PDF-Files. In diesem Fall würden selbst
manuelle Tricks nicht mehr helfen.
Dennoch gibt es eine einfache, schnelle und günstige
Lösung für dieses Problem: Mit dem Prinect Color Editor
kann man eine Lackform für einzelne Elemente einzelner Seiten
oder auch für die komplette Druckform erstellen. Beim Color
Editor handelt es sich um ein PlugIn für Adobe Acrobat.
Zur Erstellung der Lackform gehen Sie wie folgt vor:
Hier wird
der Name des Lackes
und die Darstellung des Lackes in
Acrobat festgelegt.
6. Wählen Sie die Elemente aus, die
eine Lackfläche erhalten sollen
(Bild, Text, Farbverlauf,
etc.).
7. Wenden Sie die Einstellungen an.