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Tipps & Tricks: Drucken mit Polyesterdruck- platten (Teil 2): Wirtschaftlicher Einsatz auf Druckmaschinen von Heidelberg

Polyesterdruckplatten sind eine kostengünstige Alternative zu Metalldruck- platten. Sie bieten besonders Akzidenzdruckereien, die Auflagen von bis zu 20.000 Exemplaren produzieren, vielfältige Vorteile wie kürzere Durchlaufzeiten und geringere Produktionskosten (siehe Tipps & Tricks: Drucken mit Polyesterdruckplatten 1). Wer Polyesterdruckplatten auf Druckmaschinen von Heidelberg einsetzt, profitiert darüber hinaus von einer Reihe leistungsstarker Optionen, die den Bedienkomfort erhöhen und die Wirtschaftlichkeit steigern. Ein Beispiel ist die AutoPlate Einrichtung. Mit ihr gelingt das Einspannen der Platten im Handumdrehen.

Polyesterdruckplatten & AutoPlate
Für perfekte Druckergebnisse muss die Maschine stets sauber und sorgfältig gewartet sein. Besonders im Umgang mit Polyesterdruckplatten und AutoPlate sollten einige Punkte beachtet werden:

  • Bei Druckfolien auf Polyester- oder Papierbasis mit einer Stärke unter 0,15 Millimeter empfiehlt sich ein manueller Auswurf.
  • Passerkorrekturen erst nach einigen Makulaturbogen vornehmen, besonders wenn Druckaufträge über den gesamten Druckbereich gehen.
  • Bei kritischen Druckmotiven zuerst das vordere Drittel der Druck- platte einpassen.
  • Nach jeder Registerkorrektur ca. 30 Bogen drucken, um die Polyesterdruckplatte wieder zu stabilisieren und Registerab- weichungen zu minimieren.
Behandlung mit Spezialmitteln

  • Hersteller von Polyesterdruckplatten bieten spezielle Feuchtmittel- zusätze an. Welcher ideal für Ihre Anforderungen ist, sagt Ihnen Ihr Ansprechpartner bei Heidelberg.
  • Vor Produktionsbeginn können Polyesterdruckplatten entsprech- end der Herstellerangabe mit Ätzmittel behandelt werden, um das Freilaufen der Druckplatte und damit das Erreichen der Farb-Wasser-Balance bei Druckbeginn zu beschleunigen.
Polyesterdruckplatten & Printmaster QM 46

  • Es empfiehlt sich, Polyesterdruckplatten mit rauer Rückseite zu verwenden, da diese ein sicheres Handling des Platteneinzugs und der Diagonalstellung gewährleisten. Zusätzlich stellen sie die Maßstabilität der Polyesterdruckplatte sicher.
  • Nach dem Einspannen sollte die Polyesterdruckplatte über das Feuchtwerk angefeuchtet werden.
  • Schieben Sie nach jeder Druckunterbrechung Vorfeuchtintervalle ein: Feuchten Sie die Platte einige Male an, um zu verhindern, dass die Platte anfängt zu schmieren. Eine stärkere Vorfeuchtung der Polyesterdruckplatte lässt sich schnell und komfortabel über das Steuerpult einstellen.
Polyesterdruckplatten & Printmaster GTO 52

  • Ziehen Sie Spannmuttern nur mit der Hand an. Das vermeidet eine Überdehnung der Polyesterdruckplatte und ermöglicht von Beginn an einen guten Passer.
  • Justieren Sie das Farbwerk laut Bedienungsanleitung und stellen Sie die Farbauftragwalzen etwas spitzer als vorgegeben zur Polyesterdruckplatte ein.
  • Arbeiten Sie während des Fortdrucks mit einem großen Farb- duktorhub bei minimaler Farbzonenöffnung.

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