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Tipps & Tricks: Farbe und Feuchtmittel im Gleichgewicht 2

Perfekte Druckergebnisse setzen optimal eingestellte Maschinen voraus. Die Testformen von Fogra und Heidelberg bieten hier wirksame Unterstützung, indem sie die typischen Probleme und deren Ursachen im Druckbild sichtbar machen.

Der erste Teil des Artikels (siehe HN 265) hat gezeigt, dass sich Farbe und Feuchtmittel mit einer Feuchtungskontroll-Testform sehr genau steuern und ausbalancieren lassen. Damit sind die Vorteile von Testformen, wie sie die Fogra oder auch Heidelberg anbieten, aber längst noch nicht erschöpft. Denn in der Regel offenbaren sie eine Reihe weiterer Defizite zum Beispiel an Materialien und Einstellungen und liefern nicht zuletzt wertvolle Hinweise auf erforderliche Wartungsarbeiten.
Probleme erkennen und lösen.

Gerade bei typischen Problemfällen und ihrer Behebung leisten die Testformen Unterstützung.
Hierzu gehören:

  • Verschmutzungen und Kalkablagerungen im Farbwerk
  • Übermäßiger Farbeintrag ins Feuchtwerk auf Chrom- und Tauchwalzen durch falsche Justage sowie bei ungeeigneten Feuchtwalzen
  • Beschädigte und aufgequollene Feuchtauftragswalzen (Abb. 1)
  • Durch Verschmutzungen im Feuchtwerk beeinträchtigte Feuchtmittelübertragung (Abb. 2)
  • Starkes Schablonieren durch ungeeignete Feuchtmittelzusätze und Einstellungen (Abb. 3)
Zusammenfassend lässt sich sagen:

Feuchtungskontroll-Testformen sind ein nachweislich geeignetes Hilfsmittel zur korrekten Einstellung der Druckmaschine. Darüber hinaus sorgen sie für eine stabile Druckproduktion, weil sie die Auswahl der richtigen Druckfarben und Feuchtmittelzusätze vereinfachen. Zudem lässt sich mit einer Testform eine stabile Balance zwischen Druckfarbe und Feuchtmittel über die gesamte Produktion hinweg erreichen.
Kein Wunder also, dass immer mehr Druckereien von dieser Möglichkeit Gebrauch machen. Folgerichtig kommt die Testform zur Farb-/Feuchtekontrolle von Heidelberg nicht nur standardmäßig bei der Installation neuer Maschinen zum Einsatz - sondern auch dann, wenn sich im harten Tagesgeschäft Unregelmäßigkeiten bemerkbar machen und Kunden über Probleme im Bereich Farb-/Feuchtwerk berichten.

Wie kann eine Druckerei die Testform erhalten?

Die Testform ist Bestandteil einer entsprechenden Dienstleistung, die von einem Fogra- Mitarbeiter inklusive der Überprüfung aller Einstellungen einer Druckmaschine vor Ort erbracht wird. Ganz ähnlich läuft es bei Heidelberg: Ein Service-Mitarbeiter kommt zu Besuch, bringt die Farbwerk- und Feuchtekontroll-Testform von Heidelberg mit und nutzt sie zur perfekten Einstellung der Maschine. Außerdem erhält der Kunde eine Unterweisung zur Handhabung und Beurteilung der Form.

Weitere Informationen zu den Testformen erhalten Sie zu den jeweiligen Dienstleistungen entweder von Ihrem Ansprechpartner bei Heidelberg oder - auf Seiten der Fogra - von Ulrich Schmitt,
Telefon +49 (0) 89-43182-337, E-Mail schmitt@fogra.org.

Abbildung 1: Gequollene Feuchtauftragswalzen führen zu ungleichmäßiger Feuchtmittelübertragung.
Abbildung 2: Ungleichmäßige Feuchtmittelübertragung durch Verschmutzungen im Feuchtwerk.
Abbildung 3: Überfeuchtung und Schablonieren durch falsch eingestelltes Feuchtwerk und ungünstigen Feuchtmittelzusatz.
Abbildung 4: Partiell ungleichmäßiges Schmierbild durch nicht korrekt eingestelltes Feuchtwerk.

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Daten & Fakten

In Zusammenarbeit mit:
FOGRA - Forschungs-
gesellschaft Druck e.V.
Georg Pantel
Streitfeldstraße 19
81673 München
Tel.: +49 (0)89 4 31 82 1 31
Fax: +49 (0)89 4 31 82 1 00

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